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Vape-Check an der Schillerschule

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Bensheim. Prävention und Aufklärung von Schülerinnen und Schülern zu verschiedenen Gesundheitsthemen sind der Schillerschule ein hohes Anliegen. Aus diesem Grund hatte die Schule in Kooperation mit dem Präventionsteam des Kreises Bergstraße, Frau Niestroj und Frau Zolg, eine Vertreterin von Prisma, Frau Brosé, eingeladen: Die sechsten Klassen sollten mit dem so genannten Vape-Check im Rahmen eines 90minütigen Workshops viele Informationen rund um das Thema „Vapen“ erhalten.
Am Donnerstag, den 24.09. war zusätzlich eine Presskonferenz anberaumt, bei der neben der Schulleiterin, dem Präventionsteam auch der Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf und die Schülermoderatoren der Schillerschule, Finn und Neele, teilnahmen. Beide hatten am Tag zuvor mir ihrer Klasse selbst am Vape-Check teilgenommen. Daher konnten sie ausführlich berichten, worum es gegangen war und was sie gelernt hatten: Finn erklärte, dass in Vapes Nikotin enthalten sei, sogar zum Teil in recht hoher Menge und dass es auch nicht gut ist, wenn jemand direkt neben einem sitzt und dieser „vaped“. Die Sechstklässler wurden auch über die enthaltenen Geschmackstoffe aufgeklärt.
Neele erzählte, dass sie beim Workshop Vapes auseinandergenommen hatten und auch darüber gesprochen hatten, wie schwer die Entsorgung von Plastik-Vapes sei und wie umweltschädlich.
Herr Schimpf betonte, dass die Tabakindustrie mit Vapes gerade jüngere Konsumenten durch die farbenfrohen Aufmachungen und eben die Geschmacksstoffe wie „Blueberry“ anlocke. Das Ganze sehe harmlos aus. Dennoch sind Schädigungen durch das Einatmen der Aerosole absehbar und die Forschung bezüglich weiterer Folgeschäden steht noch am Anfang, erklärte Herr Schimpf. Schaue man heute in Tankstellen, sehe man ganze Schränke voll mit Vapes und ähnlichen Produkten, die Zeitungen und andere Waren verdrängt hätten.
Auch Frau Meier verdeutlichte, dass Vapes für Schulen ein Problem darstellten, das seit etwa zwei Jahren besteht. Glücklicherweise hätten mittlerweile schon einige Kinder mitbekommen, dass das Vapen ihnen nicht guttue und schädlich sei und das Problem habe sich dadurch schon etwas relativiert.
Die Pressekonferenz wurde abgeschlossen mit Finns Rückmeldung, dass seine Klasse viel gelernt habe und auch der Spaß bei vielen Spielen und Mitmachgelegenheiten nicht zu kurz gekommen sei.
Im Anschluss besuchten alle Frau Brosé, welche den Vape-Check zu dem Zeitpunkt in der Parallelklasse durchführte. Dabei entstand auch das Foto.

[Quelle: Meier]